Unsere Leistungen in der Übersicht

Pflegekonzept

Die dargestellte Personalstruktur und Organisation ermöglicht uns eine kompetente und bedarfsgerechte Pflege nach allgemein pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen zu erbringen.
 
Das eigene Bett ist oft die beste Medizin.
Zu Hause fühlt sich der Mensch geborgen und die Vertrautheit der eigenen vier Wände verhilft oft zu einer schnelleren Genesung. Unser kompetentes und geschultes Fachpersonal sorgt dafür, dass den vom Arzt verordneten Anweisungen gewissenhaft Folge geleistet wird.
 
 
Unser Pflegedienst verfügt über qualifiziertes Fachpersonal sowie die notwendige Personalstärke um die Pflege fachlich und korrekt durchzuführen.
 
Der Pflegedienst deckt folgende Belange im Pflegebereich ab:
 
 Grundpflege nach SGB XI (für weitere Informationen klicken Sie bitte hier!)
 Behandlungspflege nach SGB (bitte hier klicken für weitere Informationen)
 hauswirtschaftlicher Dienst und Versorgung
 Nachsorge nach Krankenhausaufenthalt
 Beratungsbesuch nach Pflegeversicherungsgesetz
 Vermittlung weiterer Dienste
 Betreuung von Kindern
 Begleitung bei Arztbesuchen und Behördengänge
 Familienpflege
 Betreuung und Beaufsichtigung von Patienten nach §45b
 Kooperation mit Krankenhäusern und Wundmanagern
 Versorgung der ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Demenzkranke
 Erstellung von Erstanamnese in Krankenhaus oder Häuslichkeit
 

Organisation des Pflegedienstes

Unser Pflegedienst „ Schwester Inge“ erbringt Pflegeleistungen nach den Leistungen der häuslichen Pflege gemäß BSHG und Leistungen der häuslichen Grund- und Behandlungspflege nach § 80 SGB 11 und § 37 SGB 5. Der Pflegedienst ist für alle Krankenkassen zugelassen.
 
Unser Pflegedienst bietet seine professionelle Hilfe rund um die Uhr unter anderem im Raum:
Wendelstein, Röthenbach, Feucht, Schwarzenbruck, Kornburg, Schwabach, Rednitzhembach, Schwanstetten, Nürnberg Süd an.
 
Der Pflegedienst „ Schwester Inge“ steht in sehr gutem Kontakt mit ihrem Kooperationspartner ambulanten Pflegedienst Alis in Nürnberg. Es besteht ein Kooperationsvertrag mit diesem, welcher bei Personalengpässen z. B. Erkrankung einspringt und die von uns zu versorgenden Patienten fachlich und korrekt durch qualifiziertes Personal versorgt. Eine gute Zusammenarbeit ist gewährleistet in Form von Qualitätszirkeln, die regelmäßig stattfinden.
 
Unser Pflegedienst führt zur Feststellung der häuslichen Pflegesituation sowie zur Überprüfung der Pflegebedürftigkeit einen Erstbesuch im Haushalt des Pflegebedürftigen durch. Dabei wird eine Checkliste „ Erstbesuch“ mit Patienten und Angehörigen erstellt.
Sollte sich der Pflegebedürftige im Krankenhaus oder in einer anderen Pflegeeinrichtung befinden, so führen wir dort diesen Erstbesuch und die notwendige Pflegeanamnese durch.
 
Den Patienten wird das Leistungsangebot, Form und Durchführung der Leistungserbringung, Pflegevertrag, Pflegekonzept, personelle Ausstattung, Wahrnehmung von Beratungsfunktionen, Erreichbarkeit des Pflegepersonals und des Pflegedienstes erläutert.
Ein Kostenvoranschlag wird erstellt.
 
Anhand eines standardisierten Pflegeanamnesebogens werden Informationen zum Pflegebedarf, sowie die Ressourcen des Patienten ermittelt. Angehörige der Patienten und andere Bezugspersonen des Pflegebedürftigen werden mit einbezogen. Kulturelle, religiöse und sonstige individuelle Bedürfnisse des Patienten werden berücksichtigt.
 
Aufgrund der Anamnese wird in Zusammenarbeit mit dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen/ Bezugspersonen eine individuelle Pflegeplanung einschließlich Ziele und Maßnahmen erstellt. Hierbei sind insbesondere die Ressourcen des Patienten und die möglichen Leistungen dritter zu beachten.
 
Die Pflegeplanung wird regelmäßig nach Art und Wirksamkeit ausgewertet und in Absprache mit dem Patienten/ Angehörigen angepasst. Wünsche der Patienten werden selbstverständlich berücksichtigt und in die täglich pflegerischen Maßnahmen mit einbezogen.
 
Zur Organisation der Pflege wurde das Pflegemodell (ATL) nach Liliane Juchli gewählt. Das Pflegesystem basiert auf Bezugspflege.
 
Alle Daten des Patienten und des Pflegeverlaufes werden in einem standardisierten Pflegedokumentationssystem festgehalten. Dieses besteht aus:
Stammblatt, Pflegeanamnese, Pflegeplanung, Biographie, Pflegebericht, Erstgespräch, Überleitungsbogen und Leistungserfassungsbogen. In jeder Doku befindet sich eine Braden Skala zur Überprüfung der Dekubitusgefahr. Unter Anwendung des Expertenstandard Dekubitusprophylaxe und Anwendung der Ödemskala, soll die Entstehung eines Dekubitus verhindert bzw. entgegengewirkt werden. Weiterhin werden die Expertenstandarts Sturzprophylaxe, Schmerzmanagement, Entlassungsmanagement, Harninkontinenz, Essen und Trinken mit den entsprechenden Fragebögen ermittelt und regelmäßig überprüft.
Zur Erfassung von regelmäßigem Stuhlgang wird ein Übersichtsblatt geführt, ebenso die Bilanzierung bei Bedarf und Möglichkeit.
 
Je nach Besonderheit des Einzelfalles werden weitere Formblätter hinzugefügt (siehe Mustermappe). Die Dokumentationsunterlagen werden sach- und fachgerecht geführt sowie regelmäßig kontrolliert, abgezeichnet und beim Patienten aufbewahrt. Somit sind allen an der Pflege und Therapie des Patienten berechtigten wichtige Informationen jederzeit zugänglich. Für etwaige notwendige Verlegungen des Patienten in andere Pflegeeinrichtungen(z.B.Krankenhaus) wird ein Pflegeüberleitungsbogen benutzt, der die wichtigsten pflegerelevanten Daten der Pflege enthält und in der Doku jederzeit greifbar ist.
 
Angehörige und weitere Pflegepersonen des sozialen Umfeldes des Patienten werden beraten und unterstützt. Wir geben Informationen und Hinweise zur Inanspruchnahme weiterer Dienstleistungen wie unter anderem:
Essen auf Rädern, Hausnotrufdienste, Pflegehilfsmittel, Krankengymnastik, Familienpflege, Kurzzeitpflege- und Pflegeheimplätze.
 
Zudem bietet unser Pflegedienst auch Kurse für pflegende Angehörige an, um sie vor Haltungsschäden und zur Vermeidung von psychischer Überlastung zu schützen. Bei pflegerischem Bedarf und bei Fragen steht unser Pflegedienst jederzeit zur Verfügung.
 
Unser Pflegedienst bildet Schüler zur staatlich anerkannten Altenpflegerin/er aus. 
Es besteht ein Kooperationsvertrag mit dem Bildungszentrum für Pflegeberufe.
Dadurch stehen wir im engen Kontakt mit dem Bildungszentrum für Pflegeberufe in Nürnberg.
Die stellv. Pflegedienstleitung hat erfolgreich eine Fortbildung zur Mentorin/Praxisanleiterin absolviert. Es finden regelmäßig Treffen der Praxisanleiter-Gruppe „Transparenz der schulischen Ausbildung“ statt, an der sie teilnimmt.
 
Weiterhin nimmt der Pflegedienst an dem Projekt Pflegebrücke teil, zur Soforthilfe in Pflege-Notlagen.
 
Zur Verbesserung des Wundmanagement, besteht eine enge Kooperation mit dem zuständigen Wundmanager.
 
Die PDL nimmt vierteljährlich an einem „ Externen Qualitätszirkel“ vom Bundesverband für ambulante Pflegedienste in Nürnberg teil.
Weiterhin ist die PDL dem Arbeitskreis „ Gerontopsychiatrie“ Nürnberger Land angeschlossen.
Die Treffen finden im vierteljahrlichem Turnus statt.
 
Fachliteratur wird regelmäßig gelesen, erörtert und umgesetzt.
 
Systematische und gründliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
 
Nach § 45b erfolgt von den Mitarbeitern Beaufsichtigung und Betreuung von Patienten. Zur Verbesserung der Lebensqualität, Mobilisation und Entlastung der pflegenden Angehörigen, werden gewünschte Leistungen erbracht. Ein entsprechendes Konzept liegt vor.
 

Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Unser Pflegedienst ist ständig bestrebt, seine Qualität weiter zu verbessern. Aus diesem Grund werden Maßnahmen der internen und externen Qualitätssicherung regelmäßig durchgeführt
und dokumentiert.
 

Zu den Maßnahmen der internen QS zählen unter anderem

Regelmäßige Teambesprechungen 1 mal monatlich, bei Bedarf öfter oder sofort.
Regelmäßige Fallbesprechung in Teambesprechung, bzw. täglich
Führen eines Übergabebuches und telefonische Übergabe
Fortbildungen siehe Jahresaufstellung interne Fortbildung und bei Bedarf
Bei Krankheit detailierte telefonische Übergabe
Regelmäßige Durchführung des Qualitätszirkels aller 2 Monate
Regelmäßige Durchführung von Pflegevisiten aller 3 Monate, möglichst mit Angehörigen
Erweiterung bzw. regelmäßige Vervollständigung des QM- Handbuches
Erarbeitung neuer Pflegestandarts
Umsetzung von Expertenstandarts
Sozialberatung unserer Patienten
Vorhaltung einer Bibliothek mit Fachliteratur und Zeitschriften: PDL konkret, Qualität in der Pflege, Demenz Pflege und Betreuung
Einweisung in neue Verfahren und Produkte
Unterweisungen: Arbeitsschutz und Hygiene
Umsetzung von Expertenstandards
Neuer Hygieneplan: Sicher und sofort umsetzen, jährliche Unterweisung

Zu den Maßnahmen der externen QS zählen unter anderem

Externe Fortbildungen siehe Jahresaufstellung externe Fortbildungen
Mitarbeit an externen Qualitätssicherungsprogrammen
Besuch von Pflegemessen
Besuch von Fachveranstaltungen
Besuch von Fortbildungen
Teilnahme Arbeitskreis Gerontopsychiatrie
Teilnahme externer QZ des Bundesverbandes für Ambulante Dienste
Fortbildung Teil 1 und 2 Gerontopsychiatrie

 

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Rufen Sie uns unverbindlich an unter Tel. 09129 - 9 08 98 40.

Sie können auch unser Kontaktformular nutzen oder ein Mail senden.

 

"Schwester Inge" Barthel wird Sie gern und umfassend beraten!